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  • Laura Deichl

Auerberg, Drachenkraft & die rote Göttin

Der Auerberg, ein alter Kultort. Ein kegelförmiger Berg bei Bernbeuren, auf dessen Gipfel eine kleine Georgskirche steht. Geomantisch ein Landschaftszentrum und Göttinnenfokus, an dem vor allem der rote Aspekt und die Urkraft präsent sind. Meine Wahrnehmungen am Ort.



Der Auerberg, wohl schon ein alter Kultort. Ein kegelförmiger Berg bei Bernbeuren, auf dessen Gipfel eine kleine Georgskirche steht. Die Drachenkraft und die Göttin dort unglaublich präsent. Der Mythologie nach zu Folge soll seine Spitze bei der Sintflut noch herausgeschaut haben, und alles 'Reine' durfte sich nach dort oben retten und konnte überleben. Als Ort ist der Auerberg mit seiner Wallanlage wahrscheinlich schon sehr alt und reicht in seiner Bedeutung wohl weit in vorchristliche Zeiten zurück.


Geomantisch ist der Auerberg ein sogenanntes Landschaftszentrum - die Mitte eines Landschaftsholons als geistig-seelische Einheit - mit einem kosmischen Einstrahlpunkt. Es kreuzen sich hier zudem eine Leyline und eine Drachenlinie im spitzen Winkel, beide fast durch die Achse der Kirche verlaufend. Durch die Kirche verläuft außerdem ein Seelenweg.


Sehr präsent ist am Auerberg außerdem die Drachenkraft, die Urkraftebene der Erde. Die Kirche ist heute eine Georgskirche. Georg ist in der christlichen Mythologie der Drachentöter oder Drachenbezwinger. Dieses Bild findet man im Kirchenraum auch gleich in drei Figuren dargestellt. Doch die Drachenkraft ist auch darüber hinaus auf verschiedenen Ebenen sehr präsent. Der Auerberg ist in seiner Form ein sogannter Drachenrücken - ein Berg, der auf einer Seite langsam ansteigt, auf der anderen Seite steil abfällt - wobei die Kirche meist am höchten Punkt steht und eine vertikale Achse bildet. Zudem findet sich im Altarraum ein Göttinnenfokus, der für mich vor allem den Aspekt der roten Göttin trägt. Die Urkraft, die Fruchtbarkeit, die Schöpferkraft, die ich als unglaublich kraftvoll wahrnehme.
























Ich sitze auf einer kleinen Bank vor der Kirche an der Außenwand des Altarraums in der noch heißen Oktobersonne. Ich nehme wahr, wir von unten her eine Kraft aus der Erde in mich hineinströmt, die immens ist. Urkraft, die rote Göttin durch und durch. Doch gleichzeitig kommt eine Kraft von oben hinein, kosmisch, filigran. Die beiden Kräfte wölben sich ineinander wie zwei Schalen. Ich bekomme ein inneres Bild, in dem sich der Kegel des Berges wie nach oben ins Geistige spiegelt. Die zwei Kräfte bewegen sich von oben und unten kegelförmig in zwei gegenläufigen, immer enger werdenden Spiralen aufeinander zu und drehen sich ineinander. Wie Drachen und Schlange, Erde und Kosmos. In der Mitte, wo die Kirche steht und ich sitze, berühren sie sich, durchwirbeln, durchfließen sich wie in einer Umstülpung. Und sie bilden eine neue Kraft, Herzenzkraft, unfassbare Liebe, die alle Strukturen schmelzen lässt.











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