top of page
  • Laura Deichl

12 Nächte gewebt mit goldenem Faden

Nun treten wir wieder aus, aus der Nicht-Zeit, den Rauhnächten. Und es war ganz wundervoll. 11 Tage und 12 Nächte gewebt mit goldenem Faden. Imbolc fällt schon hinein. Über die Sanftheit dieser Jahreszeit.




Nun treten wir wieder aus, aus der Nicht-Zeit, den Rauhnächten. Und es war ganz wundervoll. 11 Tage und 12 Nächte gewebt mit goldenem Faden. Im Rückzug vom Außen, im Raum der Stille und der Leere. Außerhalb der gewohnten Ordnungsstrukturen. Der neue Zyklus, der sich spinnt, kraftvoll und sanft zugleich. Die Saaten befruchtet vom kosmischen Impuls zur Wintersonnwende, jetzt dürfen sie keimen, in den ersten Impuls des Werdens kommen.

Wir nähern uns Imbolc, Lichtmess, Anfang Februar. Seit ein paar Tagen nun nehme ich eine unglaublich lichte Energie wahr, die von oben hereinkommt. Die sich wie eine Lichtsphäre in die Erdensphäre hineinschiebt. Vielleicht schon die weiße Göttin, vielleicht Gaia in einem ganz neuen Gewand.


Imbolc ist die Zeit, in der in der keltischen Mythologie die weiße Frühlingsgöttin Brigid (hind. Sarasvati, röm. Venus, griech. Kore) langsam die schwarze Göttin des Winters und der Transformation ablöst. Das weiße Prinzip steht für das Reine, Unvoreingenommene, Vertrauensvolle, Neugierige. Es ist der geistige Impuls, der sich seinen Weg in die Materie bahnt, kurz vor der ersten Berührung. Es ist der Impuls, der das Neue bringt.

Imbolc trägt die sanfte und stille Energie von Licht und Reinigung, des Erwachens und Neubeginns auf allen Ebenen. Im Keltischen ist Imbolc die Wiedergeburt des Lichts und der Lebenskräfte.

Ein neuer Zyklus beginnt und mit ihm sind wieder alle Möglichkeiten für uns offen.

Wie wir unsere Schöpferkraft, unseren kreativen Ausdruck in diesem Jahr ausleben wollen, liegt ganz bei uns. Jetzt ist noch alles offen.


Mit dieser genommenen Schwelle, dem Jahreswechsel dürfen wir achtsam sein, nicht wie das Kollektivfeld es gerne suggeriert, in die Überaktivität des Tun-Müssens zu fallen. Nicht in das Suchen, das Drängen.


Es ist noch Winter.

Es ist Stille, überall.


Tief in der schwarzen Erde regt es sich, erwacht etwas zum Leben. Doch man sieht noch lange nichts. Die Sonne nimmt ihre Kraft wieder auf, spürbar. Doch langsam. Setzt sie alles wieder in eine Vibration, holt die Lebenskraft zurück.


Diese Zeit des Jahres ist pure Sanftheit, pures Weben.


Noch kein kraftvoller Neustart. Ein sanftes Wiedererwachen. Spür diese Vibration, das hereinkommende Licht. Und lass es sich weben, ganz von allein.


Alles Liebe

Laura






***


Empfehlung: IMBOLC - Ein Kurs zum sanften Frühlingserwachen. Altes Mondfest, Rituale und Brauchtum, die Weiße Göttin, Knospenkunde, Heilpflanzen des frühen Frühlings, Reinigungsräucherung, Lichtrituale & mehr.


So 4. Februar 2024, 11-17 Uhr. Konventum Amberg. Anmeldung hier.


































59 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page