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  • Laura Deichl

Kosmos, Sternenlicht & Meer

Aktualisiert: 17. Aug. 2023

Die Sommer auf dem Meer. Zeit der Perseiden, samtschwarzer Kosmos, die Milchstraße glitzernd im Wasser. Wo sich Kosmos und Erdensphäre berühren, ganz unmittelbar. Und die Entkörperung so leicht passiert.




Die Sommer auf dem Meer, seit jeher. Die Zeit der Perseiden, die Sternschnuppennächte. Jede Nacht vor Anker in einsamen Buchten, schlafen an Deck unter dem samtschwarzen Kosmos. Die Milchstraße glitzernd im Wasser, weit fernab von jedem Streulicht. Vor allem die letzten zwei Jahre wurde mit bewusst, wie nah Kosmos und Erde sich hier sind. Unter der gleißenden Sonne wie unter der unermesslichen Weite des Sternenhimmels.


Für mich ist es hier, wo sich Kosmos und Erdensphäre berühren, ganz unmittelbar. Wo das Himmelsgewölbe mit der wässrigen Sphäre Gaias einen riesigen, weiten Raum aufspannt, aber sie gleichzeitig durchdringt. Was als Impuls aus dem Kosmos kommt, wird in der Spiegelung aufgenommen, auf eine ganz andere Art und Weise wie vom Land. Sternenlicht, das im Wasser funkelt. Das Meer scheint mir dabei wie das Auge Gaias, das in den Kosmos blickt. Das Auge, Bewusstseinssymbol - sie schaut sich selbst als Sternenwesen.


Am Meer wird für mich alles fließender, flüssiger. Die Erde, das feste Land, treten zurück, weichen an die Ränder. Der Luftäther für mich erstaunlicherweise noch viel präsenter als der Wasseräther. Die Welt wird transparenter, leichter, dünner. Noch dünner als Luft, lichtvoll, liebevoll. Materie und Geist rutschen ein Stück weit zusammen, oder auseinander. Entkörperung so mühelos, schnell, auf vielen Ebenen.



Ein Text vom letzten Jahr, auch hier in Griechenland, zum Vollmond im Wassermann:


ELAFONISOS -


Vollmond, Supermond im Wassermann, aufgehend hinter den Hügeln. Unglaubliche energetische Ladung, vibrierende Energie.


Bewusstseinsshift auf eine höhere Ebene, extreme geistige Klarheit. Feiner weißer Sand und tropisch warmes Meer an meinen Füßen, wie schwarzer Samt. Meine Füße auf dieser Erde, ein Heimkommen.


Dann in der Nacht, schlafend an Deck, der glitzernde Mond am schwarzen Wasser, tiefschwarze Silhouette der Küste. Unendliches Sternenmeer über mir.


Ein Wahrnehmen, ich weiß nicht von welcher Instanz aus -


Ich, Bewusstsein, wie schwebend über dem Meer. Die Luft oder ich.


Ich, als Bewusstsein, da, und überall - schwebend, riesig, unbeschreiblich.


Vielleicht im Halbschalf,

vielleicht auf Reise.

Vielleicht in der Anderswelt.


Aber wie körperlos, wie aus meinem Körper heraus,

abgelöst vom physischen Körper.


Feinstofflich vibrierend, sanft ziehende Energie.


Der Berg im Norden, der mich kennt.













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