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  • Laura Deichl

Kosmischer Initiationsmoment

Zur Frühjahrstagundnachtgleiche wandert die Sonne über die kosmische Spalte in das Zeichen Widder. Vor allem in 2023 ist dieser Moment von außergewöhnlichen Konstellationen begleitet und ein kosmischer Initiationsmoment für uns alle.



Am 20. März 2023 haben wir die Frühjahrsequinox - Tag und Nacht sind exakt gleich lang, damit treten wir endlich in die hellere Jahreshälfte ein. Dieses Jahr ist dieser Moment von ganz besonderen Konstellationen begleitet und ein außergewöhnlicher Initiationsmoment für uns alle. Wie die wunderbare Astrologin Silke Schäfer sagt, wir befinden uns in einem Sturm von Bewusstseinssprüngen.


Kosmischer Initiationsmoment

Zur Frühjahrstagundnachtgleiche wandert die Sonne über die sogenannte kosmische Spalte, den galaktischen Schöpfungsmoment, in das Zeichen Widder. Das Licht ist zurück, die Lebenskraft fließt ganz spürbar wieder durch die Landschaft und das erste zarte Grün gebiert sich aus dem fruchtbaren Boden. Das kosmische Mysterium der Wiedergeburt, rundum erneuert starten wir in einen neuen Zyklus.


Diesen Punkt, an dem die Sonne von den Fischen in den Widder wechselt, nennt man auch den Frühlingspunkt oder Widderpunkt. Astrologisch ist Widder das erste Zeichen im Jahreskreis, man spricht daher vom astrologischen Jahresbeginn. Es ist ein Initiationsmoment, in dem unglaublich viel feurige Widderenergie hereinströmt und den Neubeginn in uns initiiert. Das Zeichen Widder steht symbolisch für den ersten Schritt, den neuen Schritt, wegweisend für deine Zukunft, und wird von Mars regiert, der für den Impuls, das Wirken, das Voranschreiten steht.


Feurige und pionierhafte Kraft


Dieses Jahr ist das Äquinotikum von ganz außerordentlichen Konstellationen begleitet. Denn nur einen Tag später, am 21. März 2023, läuft gleich der Mond darüber. Wir haben den ersten von zwei Neumonden im Widder. Neumond betont grundsätzlich nochmal mehr den Neubeginn, im Widder hat er zudem die feurige Marskraft. Am 20. April 2023 gibt es sogar noch eine zweiten Neumond im Widder, nochmals ein Impuls für das Vorwärtsschreiten. Zudem sind neben der Sonne und dem Mond auch Merkur, Jupiter und Chiron im Widder.


Mit fünf Planeten im Widder haben wir eine unglaubliche Menge an feuriger Energie und impulshafter Marskraft, die hereinkommt - und die wir unbedingt führen können müssen, weil sie sonst auch schnell in niedrigere Frequenzen wie Wut, Zorn, Streit oder Krieg umschlagen kann. Noch dazu beobachten wir momentan eine sehr hohe Sonnenaktivität, die uns gleichermaßen beflügeln kann für unsere Vision und das Neue loszugehen, uns aber auch ein Durcheinander an Emotionen sowie körperliche Symptome bringen kann.


Mit Saturn, der seit letzter Woche in den Fischen ist, sind wir noch mehr in Kontakt mit unserem höheren Selbst gekommen und dürfen uns jetzt fragen, was wir für unsere höhere Version in Bewegung bringen wollen. Zudem geht Pluto in ein paar Tagen zudem erstmals in den Wassermann, was auf verschiedenenen Ebenen das Alte, nicht mehr funktionierende offensichtlich machen kann.


Zusammen genommen bringt diese Konstellation eine außerordentlich initiierende und pionierthafte Kraft herein. Wir sind einem Sturm von Bewusstseinssprüngen ausgesetzt, von bewusstseinserweiternden Frequenzen, die unser Leben erfüllend, bunt und nährend machen. Die uns neue Chancen geben und neue Türen öffnen werden. Doch dazu muss erstmal das Alte gehen, das was nicht mehr dient, und das kann zeitweise ungemütlich werden.


Paradigmenwechsel im Kollektiv


Das gilt sowohl für uns als Individuum, aber auch für uns als menschliches Kollektiv. Als Kollektiv werden wir umso mehr gefordert, wenn Pluto am Donnerstag erstmals nach 248 Jahren in den Wassermann geht. Pluto ist Herrscher der Unterwelt und der Planet der Macht, Wassermann das Zeichen, das für Freiheit, Umsturz, Wissenschaft und Technologie, Gemeinschaft und das Kollektiv steht. So kann es sein, dass Pluto erst einmal einiges an die Oberfläche spült, was in unserer Gesellschaft ausgedient hat. Das kann zu einem Spannungsfeld aus totaler Kontrolle und absoluter Freiheit und Selbstbestimmung führen. Die Macht wird von der Elite zunehmend zurück zum Kollektiv gebracht werden, was erstmal viel Aufruhr bringen könnte. Wie Silke Schäfer so schön sagt, 'wir kommen an eine Grenze, um sie zu sprengen', individuell wie kollektiv. Und wir dürfen und müssen dabei aus höchster LIEBE handeln.


Was möchtest du jetzt in Bewegung bringen?


Mit diesem kosmischen Feuer und diesem mächtigen Initiationsimpuls ist kein Moment ist passender, um dich selbst zu fragen, für was du jetzt losgehen möchtest. Und dann nutze die feurige Widderenergie und schreite voran.


  • Was möchtest du in Bewegung bringen?

  • Wo sind deine Grenzen und wo möchtest du sie sprengen?

  • Für was bist du gekommen, welchen Auftrag hast du hier übernommen?

  • Wo möchtest du nun vorwärts gehen, für was möchtest du antreten?

  • Was darf vorher noch gehen, was hat ausgedient?


Übergangsritual


Um deine Entscheidungen zu bekräftigen, kannst du folgendes Übergangsritual für dich zelebrieren.


  • Bereite zwei Kerzen vor (am besten neue). Suche dir einen Gegenstand, der für dich symbolisch für das Alte steht, das du loslassen möchtest, und einen Gegentand, der für dich für das Neue steht. Wenn du mit dem Räuchern vertraut bist, kannst du gerne Räucherwerk bereit halten.

  • Entscheide dich, wo du das Ritual machen willst. Es sollte ein ungestörter, sicherer Raum sein. Baue deinen Ritualplatz auf. Du kannst dazu gerne ein Tuch ausbreiten. Die Kerze und der Gegenstand für das Alte stehen im Westen. Die Kerze und der Gegenstand für das Neue.

  • Wenn du Räucherwerk benutzt, kannst du nun den Ritualplatz dreimal mit dem Rauch umschreiten.

  • Eröffne das Ritual, indem du dich dem Westen zuwendet und die Kerze für das Alte anzündest. Vergegenwärtige dir, was du loslassen möchtest (z.B. Verhaltensmuster, Beziehung, Lebensphase). Bringe deine Dankbarkeit zum Ausdruck, wie es dir in der Vergangenheit gedient hat (auch wenn es sich jetzt vielleicht belastend anfühlt, es hatte mal einen Sinn). Erkläre, dass du es jetzt loslassen möchtest. Du kannst gerne die Erde oder das Feuer um Hilfe bei der Transformation bitten. Sie sorgen dafür, dass sich die Energie wandeln darf und daraus fruchtbarer Boden für Neues entsteht. Wenn du dich bereit fühlst, blase die Kerze aus, als Bekräftigung deiner Entscheidung.

  • Wende dich nun dem Osten zu und entzünde die Kerze für das Neue. Vergegenwärtige dir, für was du nun losgehen möchtest, was du in Bewegung setzen möchtest. Visualisiere gerne das Neue in allen Details, aber bleib dabei trotzdem offen, dass das Leben sich in seiner Weise berühren darf. Wir entscheiden uns für das WAS. WIE wir dort hinkommen wird das Leben lenken. Bleibe gerne noch eine Weile in der Energie des Neuen.

  • Wenn du dich bereit fühlst, beende das Ritual, in dem du die Kerze ausbläst. Entlasse alles Ritualgegenstände aus ihrer 'Rolle', vor allem wenn du Alltagsgegenstände verwendet hast (wenn du den Gegenstand für das Alte lieber mit in die Transformation gegebn möchtest, kannst du ihn im Zuge des Rituals natürlich auch im Feuer verbrennen oder in der Erde vergraben).





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