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  • Laura Deichl

Die Zahl 13

Aktualisiert: 17. Okt. 2023

Die 13 ist die, die den Rahmen sprengt. Heutzutage oft als Unglückszahl gesehen, war die Dreizehn in alten Zeiten eine heilige Zahl und Sinnbild der Weiblichkeit, Schöpferkraft und Kreativität.



Freitag, der 13.


Die 13 ist die, die den Rahmen sprengt. Heutzutage oft als Unglückszahl gesehen, war die Dreizehn in matrifokalen Kulturen noch Sinnbild der Weiblichkeit, Urkraft, Schöpferkraft und Kreativität.


Während wir im Sonnenkalender 12 Zyklen haben, hat der Mondkalender 13 Zyklen. Aus diesem Unterschied zwischen dem solaren und dem lunaren Jahr ergaben sich ursprünglich auch die Raunächte - 'die Zeit zwischen der Zeit'. Die solare, aktive Kraft war dabei immer mit dem Männlichen, die lunare, empfangende Kraft mit dem Weiblichen assoziiert. Auch der weibliche Zyklus folgt dem Zyklus des Mondes.


Mit dem Einzug der patriarchalen Kulturen und den monotheistischen Religionen, mit einem kosmischen Gott, wurde das Weibliche und die Urkaft in den Schatten gedrängt und dämonisiert. Somit wurde auch die 13 zur Unglückszahl. Die 12 war dagegen in solaren Kulturen, wie der Christlichen, sehr präsent - wir haben 12 Monate, 12 Tierkreiszeichen, 12 Apostel, 12 Tagstunden, 12 Nachtstunden. In der römischen und griechischen Kultur verehrte man 12 Hauptgötter. 12 war die Zahl der Vollkommenheit, Vollständigkeit, Einheit und Abschlossenheit eines Zyklus.


Die 13 sprengt damit den Rahmen der 12. Sie sprengt den alten Zyklus und bringt das Neue. Die 13 ist die Zahl der Wandlung und Transformation, der Schwelle und des Neubeginns.


Im Keltischen Baumalphabet, in dem jedem Monat ein Baum zugeordnet ist, gehört der 13. Monat der Eibe. Die Eibe, die 'kleine Tödin', die ein entgültiges Ende setzt, für alles was wir gehen lassen wollen. Damit sich daraus das Neue gebären kann.






Empfehlung:


K A L I - Wandlungstanz und Wiedergeburt in deine Essenz. Deine Reise mit der schwarzen Göttin. Denn auch sie ist die 13, die deinen Rahmen sprengt und das Neue bringt.


Ab 23. Oktober online hier.
























Wahrnehmungen


Ich sitze auf einer kleinen Bank vor der Kirche in der durchaus heißen Oktobersonne. Es strömt eine Kraft aus der Erde von unten in mich hinein, die immens ist. Urkraft, die rote Göttin durch und durch. Doch gleichzeitig kommt eine Kraft von oben hinein, kosmisch, filigran. Sie wölben sich ineinander wie zwi Schalen. Ich habe das innere Bild, indem sich der Kegel des Berg nach oben ins Geistige spiegel. Die zwei Kräfte bewegen sich in zwei gegenläufigen, immer enger werdenden Spiralen zusammen. Wie Drachen und Schlange, Erde und Kosmos, von unten und oben. In der Mitte, wo die Kirche steht und ich sitze, berühren sie sich, durchwirbeln, durchfließen sich wie in einer Umstülpung. Sie bilden eine neue Kraft, Herzenzkraft, unfassbare Liebe, die alle Strukturen schmelzen lässt.












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