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  • Laura Deichl

Magenbitter

Eine wunderbare und leckere Möglichkeit die gesunden Bitterstoffe für uns zu nutzen ist die Kombination verschiedener bitterstoffhaltiger Kräuter in einem aromatischen Magenbitter. Ein Rezept.



Eine wunderbare und leckere Möglichkeit die gesunden Bitterstoffe für uns zu nutzen ist die Kombination verschiedener bitterstoffhaltiger Kräuter in einem aromatischen Magenbitter. Bitterstoffe wirken appetitanregend und positiv auf unsere gesamte Verdauungstätigkeit. Sie regulieren den Appetit und unterstützen den Körper bei der Entgiftung und Entsäuerung. Da sie unsere gesamten Stoffwechsel anregen wirken sie auch unterstützend bei Abwehrschwäche und Erschöpfung, bei Allergien, Autoimmunleiden sowie Hautkrankheiten. Zudem fördern sie die Aufnahme von Eisen und anderen Mineralstoffen.


Die Bitterkräuter werden zusammen in Alkohol mit etwas Zucker angesetzt und ziehen für etwa 4-6 Wochen. Der Magenbitter eignet sich dann wunderbar als Digestif zur Förderung der Verdauung.


Zum Beispiel können verwendet werden:

  • Beifuß

  • Schafgarbe

  • Hopfen

  • Löwenzahn

  • Engelwurz

  • Meisterwurz

  • Gundermann

  • Blutwurz

  • Wermut (nur blättchenweise)

  • ...


Zur Abrundung können wir auch noch andere verdauungsfördernde (nicht bittere) Kräuter zugeben wie:

  • Zitronenmelisse

  • Minze

  • Dost

  • Spitzwegerich






Rezept - Magenbitter Kräuter nach Wahl (Beifuß, Schafgarbe, Engelwurz, Minze, Dost etc.)

1 Flasche 40 % Vol. Alkohol (z.B. Korn oder Wodka)

Ca. 100 g Rohrzucker Die Kräuter zerkleinern (ich habe Beifuß, Schafgarbe und Dost verwendet). Ein großes Glas zu einem Drittel mit dem Pflanzenmaterial befüllen. 100 g Rohrzucker zugeben und mit einer Flasche Korn oder Wodka übergießen. 4-6 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen und täglich durchschwenken. Abseihen und in Flaschen abfüllen.








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HINWEIS: Nicht in der Schwangerschaft einsetzt. Wermut sparsam dosieren, da thujonhaltig. Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung eines Arztes, Apothekers oder Heilpraktikers. Alle erwähnten Heilpflanzen haben wissenschaftlich belegte Wirkungen oder haben ihre Tradition in der überlieferten Heilkunde und werden schon lange erfolgreich eingesetzt.





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