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  • Laura Deichl

Fichtenbonbons

In verschiedensten Kulturen sind die Nadelbäume alte Heilpflanzen – so auch die Fichte. Im Winter sind diese Fichtenbonbons mit Salbei und Ingwer ganz wunderbar wohltuend.




In verschiedensten Kulturen sind die Koniferen, die Nadelbäume, alte Heilpflanzen – so auch die Fichte. Es werden Sprosse und Nadeln, aber auch Rinde, Holz und Harz verwendet. Die Wirkstoffe sind dabei vor allem ätherische Öle, Vitamine und Harze, aber auch Gerbstoffe, Ameisensäure und das Glykosid Picein. Die Fichte wirkt damit unter anderem entzündungshemmend, antiseptisch, durchblutungsfördernd, schleimlösend, hustenstillend, krampfmindernd sowie harn- und schweißtreibend. Sie wird in der überlieferten Heilkunde vor allem gegen Husten, Bronchitis und Lungenleiden, aber auch bei Blasenentzündung, Muskelkater oder Hautkrankheiten eingesetzt.


Im Winter sind diese Fichtenbonbons - oder Fichtenzuckerl, wie man im Alpenraum so schön sagt - mit Salbei und Ingwer ganz wunderbar wohltuend. Und vielleicht auch ein schönes selbstgemachtes Geschenk.



Rezept - Fichtenbonbons


5 g Fichtenpulver (aus getrockneten Fichtennadeln)

5 g Salbeiblätter (getrocknet und vermahlen)

1 Prise Ingwerpulver

100 g Rohrzucker


Für das Fichtenpulver die Fichtennadeln von den Zweigen zupfen oder schneiden (geht gut mit einer Küchenschere) und trocken lassen. Dann in einem guten Mixer zu einem feinen Pulver vermahlen, eventuell nochmal durchsieben. Das Fichtenpulver kann man auch gut anderweitig verarbeiten, sei es in Smoothies, Salzen, Zucker, Plätzchenteig und vielem mehr. Einfach in einem luftdichten Schraubglas aufbewahren.


Für die Bonbons Zucker in einem Topf mit festem Boden bei mittlerer Hitze schmelzen lassen bis er braun wird. Vorsicht, er wird sehr heiß und verbrennt dann sehr schnell. Fichten- und Salbeipulver und Ingwer zügig unterrühren und sofort auf ein vorbereitetes Backpapier tropfen. Bei Zimmertemperatur auskühlen lassen. Am besten luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren, dann kleben sie nicht zusammen.














***


HINWEIS: Die Fichte nicht mit der sehr giftigen Eibe verwechseln. Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung eines Arztes, Apothekers oder Heilpraktikers. Alle erwähnten Heilpflanzen haben wissenschaftlich belegte Wirkungen oder haben ihre Tradition in der überlieferten Heilkunde und werden schon lange erfolgreich eingesetzt.










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